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Die Entstehung der Anlage und des Vereins
Der Beginn unserer Anlage lässt sich bis in die Jahre 1924/25 zurückverfolgen, als sich einige interessierte "Süder" zusammen setzten und über die Möglichkeiten einer Schrebergartenanlage nachdachten. Besonders ist dabei Fritz Ortmann zu erwähnen, der in Gesprächen und sogar in Zeitungsanzeigen um Teilnahme an einer Gründungsversammlung bat. Am 18. April 1926 war es dann endlich soweit: In der Gaststätte Hirdes auf der Bochumer Straße, die im Besitz der Familie Finkenmeyer war, fanden sich morgens gegen 11 Uhr zwölf zukünftige Kleingärtner ein und hörten mit Interesse den Vortrag von Gartenbauinspektor Johnson vom Rheinisch-Westfälischen Verband der Kleingärtnervereine, in dem er Wege und Möglichkeiten zur Gründung einer Kleingartenanlage aufzeigte. Wie aus dem Gründungsprotokoll - das uns freundlicher Weise vom Amtsgericht zur Verfügung gestellt wurde - hervorgeht, wurde aus diesem Kreis der erste Vorstand gewählt:
Vorsitzender: Fritz Ortmann
Schriftführer: Ludwig Hennecke
Kassierer:  Franz Oehmig
sowie die Beisitzer Ziegfelder, Augustin und Niepel. Die anderen waren die Gartenfreunde Brunne, Giese, Henkel, Köhler, Fünfmann und Frau Biermann.
Da aber weit und breit noch kein Grundstück in Sicht war, bestand die erste Amtshandlung des neuen Vorstands darin, ein passendes Stück Land zu finden - und es musste auch zu haben sein. Nachdem die Gespräche mit der evangelischen Kirchengemeinde genau so gescheitert waren wie die mit der Bergwerkgesellschaft Hibernia, die beiden größeren Grundstücke im Herner Süden besaßen und weil die Bauern sowieso nichts abgeben wollten, blieb als letzter Ansprechpartner nur noch die Stadt Herne. Nachdem der Vorstand mehrere Schreiben an das Herner Rathaus geschickt hatte, wurde er dann von Oberbürgermeister Träger zu einem Gespräch eingeladen. Das Ergebnis dieser Aussprache, an der auch Stadtbaurat Knöll teilnahm, war überaus erfreulich, denn unserem Verein wurde eine Brache angeboten zwischen der Bochumer Straße im Westen und den Flottmannwerken im Osten. Das Grundstück war 12 Morgen, also 30,600m² groß und kostete pro Quadratmeter 1 Pfennig Pacht pro Jahr. Leider war das Grundstück als Gartenland ziemlich ungeeignet, denn es war durch die Einwirkung der Fabriken Flottmann und Berninghaus, sowie durch den Bergbau arg in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem gab es keine Zufahrtswege, sondern nur ein paar Trampelpfade, die quer durchs Gelände führten. Es wartete also viel Arbeit auf die neuen Gartenfreunde, was aber der Begeisterung keinen Abbruch tat. Unter der Leitung von Stadtgärtner Dungs wurde das Brachland vermessen und in Parzellen aufgeteilt. Ganz wichtig war die Verlegung einer Drainage und auch das erste Stück einer Wasserleitung wurde installiert. Dann begann man die Wege zu ebnen und mit Kesselasche zu befestigen und schon im Frühjahr 1927 konnten die ersten zwölf Gärtner an die Teilnehmer der Grundstücksversammlung vergeben werden. Bis zum Frühjahr 1930 standen bereits 68 Parzellen zur Verfügung. Das Anlegen der Wege machte Fortschritte genauso wie die Einfriedung der gesamten Gartenanlage. Als besonders erwähnenswert wurde in einer alten Notiz festgehalten, dass im Sandkasten auf der neuangelegten Gemeinschaftswiese fröhliches Kinderlachen ertönte. Als im Sommer 1926 die wenigen Mitglieder eine erste Satzung entworfen und dese zusammen mit dem Gründungsprotokoll dem Amtsgericht Herne vorgelegt hatten, war ein weiterer großer Schritt getan. Aber es sollten weitere vier Jahre vergehen bis der Vorstand von dort Nachricht erhielt. Doch was lange währt wird endlich gut: Am 29. Juni 1930 wurde unser Verein durch beiderseitige Unterschrift als "Kleingärtner Verein Herne-Süd" in das Amtsregister eingetragen.

   

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